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Schützen spenden für Litauen

Auf dem Winterfest am 4. Februar 2023 spendeten die Schützen aus Norddöllen-Astrup 1.500,00 Euro für hilfsbedürftige Kinder in Litauen. Seit 1998 spendet die Schützenbruderschaft regelmäßig für das Kinderheim St. Kazimier in Litauen – insgesamt bereits 26.055,55 Euro.

 

Ein kurzer Rückblick von Alfons Hoping: In 2022 wurden 15.000,00 Euro für die Ukraine-Hilfe in Litauen und der Ost-Ukraine gesammelt und ein Hilfstransport über unsere Freunde in Litauen in die Ost-Ukraine geschickt. Es wurden Lebensmittel, Hygienemittel und andere wichtige Hilfsgüter gekauft. Außerdem wurden Drohnen mit Wärmebildkameras für das Auffinden von verschütteten Menschen in die Ost-Ukraine geschickt. Powerbanks zum Laden von Handys bei Stromausfall in der Ukraine wurden von der Vechtaer Firma Intenso gespendet. Im alten Kinderheim in Alvitas wohnten im Mai vergangenen Jahres vier Mütter mit ihren fünf Kindern, geflüchtet aus der Ukraine. Das jüngste Kind wurde im Kinderheim geboren. Die Ehemänner waren zu der Zeit im Krieg.

 

Die aktuelle Situation ist für viele Menschen in Litauen sehr bedrückend. Die Lebenshaltungskosten, insbesondere für Lebensmittel und Energie sind stark angestiegen. Sie sind ähnlich hoch wie bei uns. Litauen hat mit einer Inflationsrate von 20 Prozent, eines der höchsten Teuerungsraten in Europa. Entlastungspakete für die Bürger, ähnlich wie Deutschland, gibt es nicht in Litauen. Bei einem Nettomonatslohn von 600 Euro, zum Beispiel, von einer Erzieherin in unserem Kinderheim, ist das tägliche Leben nicht ganz einfach. Viele Menschen sind wahre Lebenskünstler. Wie bereits vor drei Jahren angekündigt, plant die litauische Regierung viele Kinderheime zu schließen. So auch das im Jahr 2015 eingeweihte Kinderheim in Alvitas. Die litauische Regierung akzeptiert nur noch Kinderheime mit maximal 8-10 Kindern. Viele Bemühungen durch hochrangige Politiker in Brüssel und Litauen konnten das litauische Gesetz zur Umstrukturierung von Kinderheimen nicht zum Kippen bringen. Für Alfons und seinem Team gab es viele schlaflose Nächte. Gemeinsam mit Pfarrer Vytautas Kajokas wurde eine „Notlösung“ gefunden. Für 30.000,00 Euro wurde ein altes Einfamilienhaus, nur 300 Meter vom Kinderheim entfernt, gekauft. Dieses muss noch umfangreich saniert werden. Die Kosten hierfür betragen ca. 170.000,00 Euro. Dort dürfen dann acht bis zehn Kinder untergebracht werden. Ein Kinderheim ist nach wie vor zwingend notwendig. Aktuell leben 14 Kinder und Jugendliche im Heim. Das nun gerade einmal acht Jahre alte Kinderheim soll künftig als Altenheim genutzt werden. Der Bedarf ist vorhanden.

 

Für weitere Informationen steht Alfons Hoping gerne persönlich zur Verfügung.

 

Die Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup wird auch in Zukunft an Alfons Seite stehen und das Kinderheim in Alvitas unterstützen
 Spende Litauen 2023 

Benno Lübberding u. Manfred Lüers überreichen die Spende von 1.500,00 Euro

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