Hohe Auszeichnungen für verdiente Schützen

Im Rahmen des Schützenfestes  der St. Hubertus Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup wurden vier Schützen mit besonderen Auszeichnungen geehrt. Durch ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz im Sinne des Leitbildes „Für Glaube , Sitte und Heimat“ hatten sie sich verdient gemacht. Überreicht wurden die Auszeichnungen  von der Bezirksjungschützenmeisterin Tanja Hollinden, vom Bezirksbundesmeister Gerd Martens und vom Landesbezirksbundesmeister Walter Högemann.

 

Mit dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz erhielt Karl Meyer eine ganz besondere, und seltene Auszeichnung. Er ist seit über 40 Jahren eine tragende Säule der Bruderschaft.  Besonders in der Jugendarbeit engagierte er sich, und baute diese auch in schwierigen Zeiten konsequent weiter auf und vermittelte neben schießsportlichen Fähigkeiten wichtige Werte wie Disziplin, Konzentration und Kameradschaft. Als langjähriger Jungschützenmeister und später als  Schießmeister prägte er Generationen von Schützen. Auch als aktiver Schütze war er äußerst erfolgreich, unter anderem als jüngster Schützenkönig, Kaiser und Jubiläumskönig. Darüber hinaus engagierte er sich  Jahrzehnte überregional im Schießsport und ist bis heute mit 72 Jahren ein aktiver Schütze. Sein außergewöhnlicher Einsatz, seine Treue und seine Vorbildfunktion machen ihn in besonderem Maße würdig für diese hohe Auszeichnung.

 

Die stellvertretende Jungschützenmeisterin Hanna Niemann wurde mit dem Jugendverdienstorden der Diözese Münster in Bronze ausgezeichnet.  Bereits als Schüler- und Jungschützin war sie sehr erfolgreich, nahm am Diözesan- und Bundesprinzenschießen teil und erzielte zahlreiche Erfolge auf Bezirks- und Landesebene. Neben ihren sportlichen Leistungen überzeugt sie durch großen Einsatz bei den jährlichen Jungschützen-Zeltlagern und engagiert sich um viele Belange rund um den  Jungschützen-Nachwuchs.

 

Christina Meyer wurde das Silberne Verdienstkreuz verliehen. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich in besonderem Maße für die Bruderschaft. Sie erzielte bedeutende sportliche Erfolge, darunter der Bundespokalsieg 1993. Bis heute ist sie mit der Damen-Auflagemannschaft und der Schützen-Freihand-Mannschaft eine aktive Schützin. Sie war Schriftführerin und kümmerte sich um die Öffentlichkeitsarbeit.  Durch ihren kontinuierlichen Einsatz bei Veranstaltungen, ihre Unterstützung der Jugend und ihr organisatorisches Engagement trägt sie wesentlich zur Entwicklung des Vereinslebens bei. 

 

Gerda Feldhaus wurde ebenfalls das Silberne Verdienstkreuz verliehen. Als stellvertretende Schießmeisterin organisiert sie den Schießbetrieb und ist zugleich aktiv im schießsportlichen Bereich. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz für die Jungschützenabteilung sowie ihre technische Unterstützung, insbesondere bei der digitalen Infrastruktur und der Schießanlage. Durch ihre kontinuierliche Präsenz, ihre Hilfsbereitschaft und ihre positive Art stärkt sie zudem die Gemeinschaft. 

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Veröffentlichung

So, 26. April 2026

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