Vereinsgeschichte
1924 bis 1969
Gründung 1924
Im Jahre 1924 wurde in Norddöllen-Astrup von einigen sportlichen, jungen Männern der Rad-Fahrverein "Blaue Radler" gegründet. Aller Anfang ist schwer, denn bei vielen Bewohnern hielt sich die Begeisterung vorerst in Grenzen, da bei einigen Familien das Geld knapp war. Doch als die Inflation überstanden war, wurden die ersten "Rennmaschinen" angeschafft. Man trainierte in jeder freien Minute, um dann im ersten Rennen gegen die "Grünen Radler" aus Rechterfeld den Sieg mit nach Hause nehmen zu können. Die Bewohner aus Norddöllen und Astrup waren schließlich begeistert und feierten somit alljährlich mit Freude ihr Radfahrfest.
Die allgemeine Wehrpflicht wurde 1936 in Deutschland wieder eingeführt. Die Soldaten wurden intensiv an den Waffen ausgebildet, was dazu führte, dass zwischen Norddöllen und Astrup ein Schützenverein gegründet und ein entsprechender Scheibenstand errichtet wurde. Hier bewiesen und verglichen die Bewohner und die jüngere Generation ihr Können. Pokale und Orden wurden ausgeschossen und ab 1937 in gemütlicher Runde Schützenfeste gefeiert.
Im Sommer 1939 wurden die ersten Männer in den zweiten Weltkrieg berufen und der Schützenverein wurde aufgelöst.
Nach dem zweiten Weltkrieg gab es noch weitere Rennen des Radfahrvereins. Es starteten Rennfahrer aus Oldenburg, Bremen, Delmenhorst und Osnabrück in Norddöllen. Die Lust der Einheimischen, noch an dem Rennen zu starten, wurde von den Profis so gemindert, dass im Nachhinein der Verein auseinander zu brechen drohte.
Als 1956 die größten Wunden des Krieges verheilt waren, trafen sich die Bewohner beider Dörfer zu einer Versammlung in der Gaststätte Westerkamp in Norddöllen, um evtl. einen Schützenverein zu gründen. Die Meinungen hierzu teilten sich und somit wurde eifrig diskutiert. Schließlich wurde der Gründung eines Schützenvereins zugestimmt und Bernhard Thöle zum 1. Vorsitzenden gewählt. Schnellstmöglich wurde an dem Hof Thöle ein Schießstand errichtet, der im Laufe der Jahre vergrößert und verbessert wurde.
Die Aufnahme in den neuen Verein wurde in beiden Bauernschaften durch mehrere Vertrauensleute intensiv betrieben und so hatte man rasch eine kaum erwartete Zahl von Männern als Schützen gewonnen.
Als Termin für das Schützenfest wurde der 1. Mai festgelegt, welcher bis 1999 beibehalten wurde. Zum ersten Fest im Jahre 1956 wurden zahlreiche Schützenvereine sowie der Musikverein Lutten eingeladen. Noch nie hatte man so viele Menschen -Schützen, Verwandte, Bekannte und Neugierige in der idyllisch vom großen Verkehr abgeschlossenen Doppel-Bauernschaft gesehen. Alles war sorgfältig vorbereitet und durchdacht.
Alles verlief wie am "Schnürchen". So konnte der 1. Schützen-König, Bauer Gerd Frilling mit seiner Königin Lisa Harting in aller Pracht und Würde, in voller Huld und Gelassenheit zum Wohle seiner Untertanen geruhsam regieren. Es war - wie in allen folgenden Jahren - ein gelungenes Fest und es wurde - wie auch heute noch - kräftig gefeiert.



1956

Bau der Schützenhalle 1956

Erstes Schützenfest 1956

Tellpokalsieger 1956
Franz Westerkamp, B. v. Buchholz, Alf. Lübberding, Gerd Frilling (mit Pokal), Franz Kellermann, B. Thöle, Ed. Lübberding u. Theo Lübberding
Bundeskönigsschießen 1958
Am 4. Oktober 1958 fand in Paderborn das Bundeskönigsschießen statt, wofür sich der damalige König Theo Lübberding aus Astrup qualifiziert hatte. An dem Königsschießen beteiligten sich die Schützenkönige aus den 89 Bezirken der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus den sieben Diözesen der Bundesrepublik. Der Wettkampf bestand aus drei Schüssen freistehend.
Der Bundeskönig von 1958 kam jedoch aus Köln. Dennoch blieb die Siegerehrung weiterhin spannend. Und tatsächlich: Der neue Diözesan-Schützenkönig von Münster kam aus Südoldenburg und hieß Theo Lübberding.
Nicht nur seine Begleiter (siehe Bild v. l. n. r.: Arnold Westerkamp, Eduard Lübberding, Diözesankönig Theo Lübberding, Heinrich Wempe, Otto Harting, Franz Windeler und Bernd Stolle), sondern ganz Südoldenburg umjubelte seinen neuen König mit Freude und Stolz.
In Paderborn wurde das Bundeskönigsschießen zwei Tage gefeiert. Es war ein Unterhaltungsabend organisiert worden, an dem die Sieger noch kräftig gefeiert wurden. Am nächsten Tag fand dann der große Festumzug durch Paderborn statt, damit sich die neuen Könige dem Volk präsentieren konnten.
Ganz Norddöllen und Astrup erzählen noch heute von diesem großen Ereignis.
Kriegerdenkmal in Norddöllen
In Norddöllen wurde für die Gefallenen der Kriege ein Ehrenmal auf dem Spielplatz der 1941 abgebrannten Volksschule errichtet. Der dicke Findling mit einem Gewicht von 13 Tonnen wurde im Jahr 1959 von der Dorfgemeinschaft für das Kriegerdenkmal aus dem Freesenholz geholt. Den Entwurf für dieses Denkmal lieferte Andreas Börgershausen.
Die Gedenktafel wurde von Steinmetzmeister Pufahl aus Vechta erstellt und das Eichenkreuz von Bauer Gerhard Frilling aus Norddöllen. Der Corpus wird zu einem späteren Zeitpunkt angebracht.



Schützentfest 1960 mit König Ferdinand Cernota
Gründung einer Jungschützengruppe 1962
Der Vorstand sowie die Schützen waren stets bemüht um die Förderung der Jugendlichen. Dies wurde vor allem deutlich, als auf der Generalversammlung von 1962 der Antrag der Jugendlichen auf Gründung einer Jungschützengruppe gestellt wurde. Die Antragsteller begründeten ihr Vorhaben präzise und überzeugten so die Versammlungsteilnehmer.
Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt und Hans Scherbring aus Norddöllen mit der Führung dieser Gruppe beauftragt. In späteren Jahren wurde dieses Amt auch an andere qualifizierte Schützen weiter übertragen, damit bei den Jungschützen stets die Voraussetzungen für beste Erfolge gewährleistet waren und sind.
Tellpokalsieger 1964
Beim Tellpokalschießen in Lutten erzielten die Jungschützen aus Norddöllen eine besondere Leistung mit dem Luftgewehr im aufgelegten und freihändigen Anschlag. Sie errangen damit die alte Jugendplakette von 1927, die schon so oft umkämpft war und in der Kriegs- und Nachkriegszeit von einem Versteck in das andere wanderte und nun wieder das Ziel der schießfreudigen Jugend bildet.
1970 bis 1989
Hohe Schützenauszeichnung für den General Arnold Westerkamp 1970/1972
Arnold Westerkamp, General und stellvertretender. Ehrenbundesmeister des Bezirks Südoldenburg-Hümmling, wurde für seine Verdienste um den Aufbau der Schützenbruderschaft in Süd-Oldenburg und Mitbegründer des Missionswerkes der Bruderschaften durch den Diözesanpräses mit dem Ehrenkreuz des Hl. Sebastian ausgezeichnet. Zwei Jahre später erhielt er vom Diözesanbundesmeister das Schulterband mit Stern zum Sebastianus-Ehrenkreuz. Zum damaligen Zeitpunkt hatten in der Bundesrepublik Deutschland erst sieben Schützenbrüder diese Auszeichnung erhalten.
Schützenfest 1973 mit König Franz Wegmann

Ehrenmal in Astrup
1974 wurde in Astrup auf dem Grundstück der Gastwirtschaft Lübberding ein neues Ehrenmal geschaffen. Es handelt sich um ein Ehrenmal in Verbindung mit einem Dorfkreuz. Der Findling (1,80 m x 2,60 m) wurde beim Grünen Moor in Vechta entdeckt.
Die Namen der Gefallenen der Kriege sind auf Bronzeplatten graviert. Die gesamte Anlage wurde in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit geschaffen.
Das Zehner-Tandem von 1974
Um die Verbindung zwischen der Schützenbruderschaft und "Blaue Radler" deutlich zu machen, wurde 1973/1974 das zehn Meter lange Tandem konstruiert. Man wollte den 1. Mai mit diesem Fahrrad beleben.
Die Idee zu diesem Fahrrad hatten zehn junge Männer aus Norddöllen, die sich auf ein Bier in der Gaststätte Suing-Kallage zum Stammtisch getroffen hatten. In einer solchen Stunde hat es bekanntlich schon öfter fixe Ideen gegeben.
Dieser Gedanke blieb allerdings keine Schnapsidee, sondern wurde in die Tat umgesetzt. Es wurde von Fachleuten der Rat über die Länge und die Tragfähigkeit des Gestelles eingeholt. Eine Zeichnung wurde angefertigt und das benötigte Material besorgt. Als ganz Norddöllen und Astrup über das Vorhaben informiert war, wurde beim Zusammenbau kopfschüttelnd zugeschaut. Doch nach wochenlanger Arbeit war es pünktlich zum 1. Mai 1974 - zum Jubiläum - startbereit. Mit einer Gesamtlänge von 7,71 m präsentierten sich zehn Schützen im Festumzug. Doch auch die Astruper nahmen mit einem Tandem am Festumzug teil. Dies war allerdings "nur" ein sechssitziges Tandem. Trotzdem erhielten auch sie jede Menge Anerkennung und Staunen.
Schützenfest 1980 mit König Gerd Funke
Das erste Kaiserschießen von 1980
1980 hatte die Schützenbruderschaft mit Gerhard Funke den 25. Schützenkönig. Aus diesem Anlass wurde ein Treffen aller Schützenkönige des Vereins organisiert. Zur Freude und Überraschung der Schützen waren auch alle Schützenkönige erschienen. Es fand ein Vergleichsschießen dieser ehemaligen Könige statt.
Am Abend versammelte sich der Verein im "Waldfrieden", um kräftig zu feiern und die Proklamation vorzunehmen. Kaiser wurde mit 26 Ringen der amtierende Präsident Bernard Thöle.
Diözesan-Schülerprinz 1982: Ludger Themann, Astrup
250 Jungschützen aus den Bezirken Westfalen, Südoldenburg/Hümmling und Niederrhein trafen sich am 23. Mai 1982 in Stadtlohn/Westfalen zum Diözesan-Prinzenschießen. Ludger Theman aus Astrup hatte sich bereits beim Bezirks-Prinzenschießen in Markhausen als bester Schütze und damit als Bezirks-Schülerprinz qualifiziert. Mit 40 Anhängern und Jungschützenmeister Karl Meyer ging die Fahrt dann nach Stadtlohn. Begleitet wurde der Bezirks-Schülerprinz auch von der achtköpfigen Astruper "Busch-Band".
Mit einer hervorragenden Schießleistung schaffte der damals 14-jährige Astruper dann mit drei Schuss freihändig die Ringzahl 29 und wurde somit Diözesan-Schülerprinz 1982. Sofort wurde nach Norddöllen-Astrup die freudige Mitteilung durchgegeben. Bei der Ankunft in der Heimat hatten sich
Erstmaliges Treffen der Schützenköniginnen
Auf Initiative der Schützenkönigin von 1987, Irmgard Kallage, trafen sich die Königinnen unserer Bruderschaft zu einem gemütlichen Nachmittag. Von den 31 Königinnen waren - wie auf dem Bild ersichtlich - 26 anwesend

1990 bis 1999
1.100-Jahrfeier in Norddöllen-Astrup (1990)
In Norddöllen und Astrup war 1990 eine Riesenstimmung. Zur 1.100-Jahrfeier waren sehr viele Einwohner, Ehemalige und Gäste auf den Beinen, um den gelungenen Festumzug zu begutachten. Anschließend ging es auf den Festplatz, wo sich im Festzelt Jung und Alt vergnügen konnte.
Das zweite Kaiserschießen von 1990
Anläßlich der 1.100-Jahrfeier wurde auf dem Schießstand Norddöllen das zweite Kaiserschießen ausgerichtet.
Bernhard Meyer aus Norddöllen gelang es beim Jubiläumsschießen die Kaiserwürde zur erringen. Nun soll alle 10 Jahre ein neuer Kaiser ermittelt werden.
Generalversammlung im Januar 1993
Bernhard Thöle stellt nach 37 jähriger Amtszeit sein Amt als Präsident zur Verfügung. Neuer Präsident wird Gerd Meyer aus Norddöllen. Bernhard Thöle wird einstimmig zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auch unser langjähriger General und Bürgermeister der Gemeinde Visbek, Heinrich Wempe, stellt sein Amt zur Verfügung und auf seinen Vorschlag wird Josef Blömer zum Oberst gewählt.
Bundespokalsiegerin 1993: Christina Seeger aus Astrup
Die Astruperin wurde am 03. Oktober 1993 beim Bundespokalschießen in Duisburg Pokalsiegerin. Sie hatte sich gemeinsam mit Thomas Meyer, Jutta und Rainer Seeger qualifiziert.
Am Abend des 3. Oktober 1993 traf gegen 17.30 Uhr die Erfolgsmeldung aus Duisburg in Astrup ein. Es wurde ein langer Abend, denn erst nach 22.00 Uhr konnten die rund 40 Mitglieder der Schützenbruderschaft Christina Seeger mit ihren Anhängern in Astrup begrüßen. Christinas Erfolg ist nach den Worten von Präsident Gerd Meyer das beste Ergebnis, das in der Jugendarbeit je erreicht wurde. Der Präsident führte dies zurück auf die gute Jugendarbeit des Jungschützenmeisters Karl Meyer.
Eine kleine Anerkennung wurde überreicht durch Siegfried Nagel aus Vechta (2. v. links) und dem damaligen Bezirksjungschützenmeister Walter Krieger (2. v. rechts). Präsident Gerd Meyer (links) und Jungschützenmeister Karl Meyer (rechts) überbrachten ebenfalls Glückwünsche in Form eines Blumenstraußes.
Landesbezirksprinzessin 1995: Jutta Seeger
Jutta Seeger aus Astrup errang beim Landesbezirksprinzenschießen in Ellenstedt die Würde der Landesbezirksprinzessin des Landesbezirksverbandes Oldenburger Münsterland-Hümmling.
Sie konnte sich mit 29 Ringen (Luftgewehr freihand) gegenüber den anderen Prinzen durchsetzen. Damit qualifizierte sie sich für das Diözesanprinzenschießen
Landesbezirksprinzessin 1997: Karin Seeger
1997 konnte sich Karin Seeger aus Astrup mit 29 Ringen (freihand) beim Landesbezirksprinzenschießen in Garrel durchsetzen und die Würde der Landesbezirksprinzessin erringen. Auch sie qualifizierte sich für das Diözesanprinzenschießen.
Landesbezirkskönig Bernard Seeger aus Astrup
u einem großen Ereignis wurde das Landesbezirkskönigsschießen des Landes-Bezirksverbandes Südoldenburg-Hümmling der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Rechterfeld. Ausrichter war die St.-Antonius Schützenbruderschaft, die den über 500 Schützenschwestern und -brüdern auf dem "Stäkamp" einen angenehmen Aufenthalt bescherte.
Das Schießen der 23 verschiedenen Schützenkönige, davon zwei Schützenköniginnen, aus den 24 Mitgliedsvereinen, verlief unter der Leitung von Landesbezirksschießmeister Paul Hemme und der Bezirksschießmeister reibungslos und zügig. Wie im Vorjahr setzte sich auch im Jahre 1998 ein Schützenkönig aus dem Bezirksverband Vechta durch.
Auf Aloys Grave von der St.Johannes-Schützenbruderschaft Schneiderkrug, folgte Bernd Seeger von der St.Hubertus-Schützenbruderschaft Norddöllen - Astrup. Mit 29 Ringen erzielte er ein hervorragendes Ergebnis. Neben dem Landeskönig nahmen auch die beiden Bezirkskönige von Friesoythe - Hümmling und Cloppenburg am Bundeskönigschießen am 12. September 1998 in Düren und beim Europafest im Jahre 2000 in Garrel teil.




Bezirksjungschützentag in Norddöllen (1999)
Beim Bezirksjungschützentag des Bezirks Vechta, der auf der Anlage unserer Bruderschaft stattfand, brachten die Schießwettbewerbe gute Ergebnisse. Erstmals übernahm der neue Bezirksjungschützenmeister Reinhard Tönjes aus Hagstedt die Leitung. Für knapp 200 Kinder und Jugendliche wurden, wie in den Jahren zuvor, verschiedene Spiele, u. a. Torwandschießen, angeboten. Großer Andrang war beim Bogenschießen, das als Neuheit von unserer Bruderschaft unter der Leitung von Ludger Scheele, Visbek, durchgeführt wurde.
2000 bis 2005
Landesbezirksprinzessin 2000: Tanja Meyer
Tanja Meyer von der Kompanie Astrup errang im Jahr 2000 die Würde der Landesbezirksprinzessin. Mit 28 Ringen verwies sie die Konkurrenz auf die weiteren Plätze. Tanja qualifizierte sich für das Diözesanprinzenschießen und nahm am Europaprinzenschießen in Österreich teil.
2000: Heimattreffen in Norddöllen-Astrup am 29.04.2000
Fast 600 Teilnehmer und über 170 Kinder, für die ein besonderes Programm angeboten wurde, nahmen an dem Heimattreffen teil. Ortsvorsteher Engelbert Lüers begrüßte die Gäste und informierte über die Entwicklung der Bauernschaft Astrup.
Schützenpräsident Gerd Meyer bedankte sich bei den Frauen aus Astrup, die unter der Leitung der Königin Marion Kurre alle Gäste mit Kaffee und Kuchen versorgten. Ferner schilderte Gerd Meyer als Ortsvorsteher die Entwicklung der letzten Jahre in der Bauerschaft Norddöllen.
Für die Rundfahrten durch die beiden schmucken Bauernschaften standen Kutschen zur Verfügung. Astrup hatte mit einem Sketch in plattdeutsch erfreut und der Musiker Ludger Funke sorgte für die musikalische Umrahmung des Heimattreffens.
Neuer Kaiser und Ehrungen im April 2000
Am 29. April 2000 wurde der dritte Kaiser der Schützenbruderschaft ermittelt. Die Kaiserwürde errang Theo Lübberding aus Astrup.
Am 30.04.2000, während des Schützenfestes wurden durch den damaligen Landesbezirksbundesmeister Heinz Wilken, Bernhard Thöle mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz und Otto Mekelnborg mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet.
Januar 2002: Viktor Ripke wird neuer Präsident der Bruderschaft
Auf der Generalversammlung der Schützenbruderschaft St. Hubertus Norddöllen-Astrup wurde Viktor Ripke zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Gerd Meyer an, dem die Bruderschaft für eine neunjährige Amtszeit dankte.
Seit November 2011 ist Gerd Meyer neuer Bürgermeister der Gemeinde Visbek.
Diözesanjungschützentag in Münster am 16.06.2002
Einen Erfolg konnte unsere Bruderschaft beim Diözesanjungschützentag in Münster verzeichnen. Karin Seeger holte sich den ersten Platz bei den Jungschützen für den Landesbezirk Südoldenburg-Hümmling und Tobias Kellermann den dritten Platz bei den Schülerschützen.


Europaschützenfest im September 2003
Erfolgreich kehrten Tanja Meyer, Stefanie von Döllen, Beate Hülskamp, Sabine Deters, Jutta Seeger, Clemens Meyer, Karl Meyer und Agnes Meyer aus unserer Schützenbruderschaft vom Europaschützenfest in Vöcklabruck / Österreich zurück. Tanja Meyer hatte sich als Landesbezirskprinzessin im Jahr 2000 für das Europa-Prinzenschießen qualifiziert und belegte in Österreich den 2. Platz. - Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung.
Königinnentreffen am 20. September 2003
Die Königinnen unserer Bruderschaft trafen sich nach 17 Jahren zu einem gemütlichen Nachmittag. Die 27 ehemaligen Königinnen sowie die 2003 amtierende Königin Martina Brink unternahmen eine Kutschfahrt und klönten. Mit dabei auch die erste Königin der Bruderschaft aus dem Jahre 1956 Lisa Frilling.
Generalversammlung Januar 2005: Neue Schießanlage für KK-Stand
Auf der Generalversammlung im Januar 2005 wurde beschlossen, eine neue Schießanlage für den Kleinkaliber-Stand anzuschaffen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 11.000,00 Euro.
18. April 2005: Tragischer Unfall bei den Festvorbereitungen
Im April 2005 stirbt Bernard Seeger bei einem tragischen Unfall in Visbek. Er hatte zusammen mit vier weiteren Männern auf einem von einem Trecker gezogenen Anhänger gesessen, der beim Umfahren eines Kreisverkehrs umgekippt war. Die Männer hatten zuvor Grün geholt und zum neuen Schützenkönig nach Visbek gebracht.
Bernd, der eine tragende Säule des Vereins gewesen ist (Landesbezirkskönig 1998), war erst am Wochenende zuvor beim Königsschießen in Norddöllen für seine herausragende Schießleistungen geehrt worden. Es ist umso bedauerlicher, dass er im Einsatz für die Bruderschaft ums Leben gekommen ist.
Das Schützenfest wurde nach Gesprächen mit der Familie, dem Festwirt und dem Vorstand des Vereins für das Jahr 2005 abgesagt.
- Wir werden Bernd immer in guter Erinnerung behalten –
BJT-Cup Oktober 2005; Größter Erfolg in der Geschichte der Bruderschaft
Stefanie von Döllen, Tanja Meyer und Karin Seeger holten beim Bundesjungschützentag der St. Sebastianus-Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Kaisersesch den Wanderpokal und die Siegerurkunde des BJT-Cups 2005. Einen solchen Erfolg hatte es in der Vereinsgeschichte bisher nicht gegeben.
Im März 2006 wurde die Siegermannschaft aus Norddöllen-Astrup von der Gemeinde Visbek für die herausragende Leistung geehrt.



2006 bis 2010
Bezirkskönig 2006: Andreas Mählmann
Der im Jahr 2006 amtierende Schützenkönig Andreas Mählmann aus Norddöllen errang beim Landeskönigsschießen die Würde des Bezirkskönig des Bezirks Vechta. Damit qualifizierte er sich für das Bundeskönigsschießen.
Landesprinzenschießen in Norddöllen am 23.03.2007
m März 2007 war die Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup Gastgeber für das alljährliche Landesprinzenschießen. Für dieses Ereignis wurde auf dem Schützenplatz ein großes Festzelt errichtet, um die Gäste aus dem Bezirk Vechta, Cloppenburg, Hümmling-Frisoythe-Löningen zu bewirten. Im Schießwettbewerb wurde eine Landesbezirksprinzessin (Christiane Meyer, Emstek) und eine Landesbezirksschülerprinzessin (Daniela Brackland) ausgeschossen. Ein Dank an das Organisations- und Bewirtungsteam.



Bezirkskönig Bernd Bischof 2007
Bernd Bischof wurde beim Landesbezirkskönigschießen Bezirkskönig des Bezirks Vechta. Auch Bernd nahm damit am Bundeskönigschießen und gleichzeitig beim Europakönigschießen in Belgien teil.
Bezirksjungschützentag in Norddöllen: 01.09.2007
Viel Lob gab es für die veranstaltende Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup für die Ausrichtung des diesjährigen Bezirksjungschützentages des Bezirksverband Vechta der Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Unter Regie des Bezirksjungschützenmeisters Andreas Kramer aus Rottinghausen, der auch Bezirksbundesmeister Hubert Kessing aus Hagen begrüßte, lief alles reibungslos ab.
Kreiskinderkönigin 2009: Johanna Kellermann aus Astrup
Johanna Kellermann ist die neue Kinderkönigin im Schützenkreis Vechta. Sie setzte sich am 27.09.2009 in Rechterfeld im Rahmen des Kreiskönigsschießens mit optimalen 30 Ringen gegen die Konkurrenz aus insgesamt 24 Schützenbruderschaften und -vereinen durch.
Herzlichen Glückwunsch!
2011 bis 2015
Elektronische Luftgewehranlage
Nachdem 2005 der KK-Stand mit einer Computeranlage ausgerüstet wurde, folgte im September 2011 der Luftgewehrstand. Die Seilzuganlagen der 6 Luftgewehrstände wurden durch elektronische Schießstände der Firma Meyton ersetzt. Jeder Schießstand hat seinen eigenen Bildschirm, die Verwaltung erfolgt über einen Server im KK-Stand. Durch das Sichtfenster zwischen KK- und Luftgewehr-Stand können die Schützen eingesehen und das Schießen beobachtet werden.
Im Vorraum stehen ebenfalls 6 Bildschirme, auf denen die Schießergebnisse der einzelnen Schützen verfolgt werden können.



Bruderschaftszeichen in Stein gemeißelt
Pünktlich zum Beginn der Schützenfestsaison 2012 wurde der Stein, der an der Einfahrt zur Schützenhalle steht, mit dem Bruderschaftszeichen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. verziert. Das Zeichen wurde von unserer Schützenschwester Claudia Meyer-Kuhlgatz (Steinmetz) eingearbeitet.


Lukas Kellermann nimmt am Bundesprinzenschießen teil
Auf den Diözesanjungschützentagen in Wissel hatte sich Lukas Kellermann für das Bundesprinzenschießen in Daun (Eifel) qualifiziert. Mit ca. 20 Jung- und Altschützen machte sich die Bruderschaft auf den Weg in die Eifel um Lukas zu unterstützen. Auch wenn es am Ende nicht zu einem Sieg gereicht hat, war alleine die Teilnahme am Bundesprinzenschießen ein riesiger Erfolg. Die letzte Teilnahme unserer Bruderschaft lag schon ca. 20 Jahre zurück.
Plakate für Schützenfest neu gestaltet
“Doll - Döller - Norddöllen”!! So soll das Motto der kommenden Schützenfeste lauten.
Für das Schützenfest im April 2013 wurden die Plakate und Banner in Zusammenarbeit mit Zelte Kühling neugestaltet. Die farbenfrohen Plakate sind auf jeden Fall ein Hingucker.
Königinnentreffen 2013
Am 10. August 2013 fand nach nunmehr 10 Jahren das dritte Königinnentreffen der St. Hubertus Schützenbruderschaft statt. Der Einladung folgten insgesamt 32 Königinnen, von Jung bis Alt, alles vertreten. Unter anderem auch die erste Königin aus dem Jahr 1956, Lisa Frilling, sowie die amtierende Königin Brigitte Ripke. Mit dem Planwagen ging es über Lutten und Arkeburg nach Ambergen, wo sich die Majestätinnen bei Familie Hollinden mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen stärken konnten. Nach der Rückkehr in Norddöllen wurde mit großer Begeisterung in den Chroniken unserer Bruderschaft geblättert, und Geschichten über die Erlebnisse aus den vergangenen Königsjahren erzählt.
Nach dem Essen hatten die Königinnen die Möglichkeit die neuen Pressluftgewehre der Schützenbruderschaft auszuprobieren. Wie wir feststellen mussten, gibt es unter den Königinnen einige versteckte Talente. Unser Präsident und amtierender Schützenkönig, Viktor Ripke, ließ es sich nicht nehmen, der ältesten anwesenden Königin, Klara Wegmann (88 Jahre, Königin von 1973) einen Blumenstrauß zu überreichen. Auch die jüngste Königin, Christina Meyer (Königin von 1996) sowie die Organisatorin, Marion Kurre (Königin 1999) erhielten einen Blumenstrauß. Alle Königinnen waren sich einig, dass das nächste Königinnentreffen nicht wieder 10 Jahre auf sich warten sollte. Der rundum gelungene Tag klang mit einem gemütlichen Beisammensein in unserer Schützenhalle aus.


Klara Wegmann, mit 88 Jahren die älteste Teilnehmerin.
Schützen aus Norddöllen-Astrup präsentieren ihr eigenes Schützenlied
Gemeinsam mit dem Musikverein Visbek wurde knapp drei Wochen vor dem Schützenfest in Norddöllen das eigens für die Schützenbruderschaft komponierte Schützenlied eingeübt. Der Text wurde vom langjährigen Mitglied des Visbeker Musikvereins, Eduard Nordmann, verfasst. Zur Melodie "Dem Land Tirol die Treue" soll das Schützenlied auf den kommenden Schützenfesten zur Ehre der jeweiligen Schützenkönige zum Besten gegeben werden.
Wir danken dem Musikverein Visbek für die musikalische Unterstützung und hoffen, dass unser Lied allen Schützen und Zuhörern große Freude bereitet.
Einweihung Dorfhaus und Ehrenmal in Astrup
Am 10. Mai 2014 war es nun endlich so weit. Die Bewohner der Bauernschaft Astrup konnten ihr neues Dorfgemeinschaftshaus in Augenschein nehmen. Die Wahl nach einem geeigneten Standort gestaltete sich zunächst etwas schwierig, da mit einem Projekt dieser Art viele Auflagen zu erfüllen sind und auch nicht alle ausgewählten Standorte genehmigungsfähig waren. Das neue Dorfgemeinschaftshaus konnte im Zentrum des Dorfes, auf dem Hof Warnke in Astrup, errichtet werden. Dass der hierfür zur Verfügung gestellte Gebäudeteil früher als Stall genutzt wurde, ist kaum noch vorstellbar. Das Bauvorhaben wurde durch finanzielle Mittel der Dorfbewohner, Zuschüsse und Sachspenden realisiert. Doch damit war es noch nicht getan: Nur mit sehr vielen uneigennützig geleisteten Arbeitsstunden der vielen Helfer konnte der Bau realisiert werden. Nun liegt es an den Astrupern das Dorfhaus mit Leben zu füllen und die Gemeinschaft im Dorf weiter zu pflegen.
Die neuen Räumlichkeiten wurden im Rahmen einer Feierstunde von Dechant Hermann-Josef Lücker eingeweiht. Zugleich erfolgte die Einweihung des Ehrenmals, welches an die Gefallenen des I. und II. Weltkrieges erinnert. Da die Gaststätte Lübberding im Jahr 2012 abgerissen und der bisherige Platz des Denkmals für das neue Wohnhaus der Familie Lübberding benötigt wurde, hat die Dorfgemeinschaft das Ehrenmal im Jahr 2013 an den neuen Platz versetzt. Umgeben von einer gärtnerischen Anlage ist das Kriegerdenkmal heute ein Blickfang inmitten des Dorfes Astrup.


BJT-Cup für Norddöllen-Astrup
Im Oktober 15 fanden in Bösel die Bundesjungschützentage statt. Aus unserer Bruderschaft nahmen zwei Mannschaften am traditionellen BJT-Cup-Schießen teil. Die Mannschaft mit den Schützen Hanna Niemann (Schülerschütze), Mareike Meyer (Jugendschütze) und Karin Seeger (Altschütze) setzten sich im Finale gegen die Schützen aus Hagstedt-Halter durch und belegten den ersten Platz. Bei der Siegerehrung am Sonntag nahmen sie den großen Wanderpokal entgegen. Zuletzt konnte eine Mannschaft aus Norddöllen-Astrup vor 10 Jahren (2005, in Kaisersesch) den Pokal entgegennehmen.






2016 bis 2020
Grundsanierung der Schützenhalle in Norddöllen
Mai 2016 bis März 2017
Direkt nach dem Schützenfest 2016 wurde Anfang Mai mit den ersten Aufräum- und Abrissarbeiten begonnen. Mit schweren Geräten wurde der gesamte Boden entfernt, um einen Bodenaufbau nach neuestem Stand einbringen zu können. Investiert wurde nicht nur in eine neue Heizungsanlage und in die Elektroinstallation auch der Thekenbereich und der Übergang zu den Schießständen wurde erneuert. Bei den Sanitären Anlagen wurde auch Wert auf eine barrierefreie Gestaltung gelegt. Die neue Theke und die neue Bestuhlung lassen den Raum jetzt sehr freundlich und hell wirken. Ohne die große Eigenleistung von den Vereinsmitgliedern und den ausführenden Firmen wäre dieses Projekt nicht zu bewältigen gewesen. In einer kleinen Feierstunde wurde am 24. Mai 2017 der Umbau von Pfarrer Hermann-Josef Lücker eingeweiht.
Generalversammlung Januar 2018
Der langjährige Präsident Viktor Ripke stellte nach 24 Jahren Vorstandsarbeit sein Amt zur Verfügung. Leider konnte die Position nicht neu besetzt werden, so dass sich die Versammlung darauf einigte, dass zunächst der stellvertretende Präsident Christian Meyer kommissarisch die Aufgaben des ersten Vorsitzenden übernehmen wird. Auf dem Schützenfest im April 2018 wurden Josef Kellermann (28 Jahre stellv. Kassierer) und Viktor Ripke mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet.
Königinnentreffen – Samstag, 01.09.2018
Erneut fand ein Königinnentreffen statt. Mit dem Planwagen ging es zum Obsthof Reinke nach Hagstedt. Am Abend fand ein gemütlicher Abschluss in der Schützenhalle statt. Dort erhielt Anni Kallage aus Norddöllen (87 Jahre) als älteste Teilnehmerin einen Blumenstrauß. Sie war Schützenkönigin von 1983. Das Königinnentreffen soll jetzt alle 5 Jahre wiederholt werden.



Generalversammlung Januar 2019
Christian Meyer ist Präsident und Stephan Ripke stellvertretender Präsident
Da auf der letzten Generalversammlung kein Kandidat für das Amt des Präsidenten aufgestellt werden konnte, übernahm der stellvertretende Präsident Christian Meyer für ein Jahr kommissarisch die Aufgaben des Vorsitzenden. Christian bedankte sich insbesondere bei Viktor Ripke und Josef Kellermann, die ihm bei der kommissarischen Ausführung der Vorstandsaufgaben immer zur Seite standen.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Mitgliedern und dem Spaß an der Vereinsarbeit hatte sich Christian Meyer nun bereit erklärt als Präsident zu kandidieren. Somit wurde er von der Versammlung zum neuen Präsidenten der Schützenbruderschaft gewählt. Unterstützt wird er vom neuen stellvertretenden Präsidenten Stephan Ripke aus Astrup.
Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung wurde Viktor Ripke von der Versammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Marion Kurre ist die erste Schützenkönigin der Bruderschaft
Nach 60 jähriger Vereinsgeschichte gibt es mit Marion Kurre die erste Schützenkönigin. Mit Prinzgemahl Hans an ihrer Seite wird es sicherlich ein tolles Schützenjahr.
20 jähriges Jubiläum des Kinderheims St. Kazimier in Alvitas
Mit einer Reisegruppe von 26 Leuten machten wir uns am Mittwoch, den 12. Juni 2019 auf den Weg nach Alvitas, um dort mit den Kindern im Kinderheim das 20 jährige Bestehen zu feiern. Im Jahr 1999 wurde in Alvitas das erste Kinderheim eröffnet, in dem Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien unterkommen. Anlässlich des Jubiläums fand am Donnerstag ein Gottesdienst in der kleinen Kirche von Alvitas statt. Anschließend wurden alle Gäste im Gemeindehaus empfangen, wo der Heimleitung Vytautas Kajokas und dem Kinderheim zahlreiche Glückwünsche überbracht wurden.
Die Kinder aus dem Kinderheim hatten einiges vorbereitet. Tanz- und Gesangseinlagen wurden trotz der großen Hitze hervorragend präsentiert. Eine rundum gelungene Jubiläumsfeier. Am Folgetag besuchten wir Visbeks ehemalige evangelische Kirche in Sudargas sowie ein Kinderheim in Sakiai (in der Nähe von Marijampole). Am Nachmittag besuchten wir eine weitere Kirche an der Memel. Eine traumhafte Gegend – sehr idyllisch gelegen. Der Samstag führte uns dann zum Berg der Kreuze. Sehr beeindruckend! Im Jahr 2005 wurde für die Lebenden und Verstorbenen der Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup ein Kreuz aufgestellt. Wir haben uns hiervor versammelt und ein „Vater unser“ gebetet.
Es waren sehr bewegende, schöne und auch humorvolle Tage in Litauen. Die Begegnung mit den Menschen vor Ort zeigt, wie wichtig unsere Unterstützung in den vergangenen Jahren war, wie wichtig diese zurzeit ist, und wie wichtig es ist, dass diese auch in Zukunft Bestand hat.



200 Jahre Visbek – „Dat fiert wi!“ – Sonntag, 01.09.2019
Mit einem großen Festumzug wurde das Jubiläum „1200 Jahre Visbek“ gefeiert. Zahlreiche Fußgruppen und Festwagen nahmen am Festumzug teil. Unter dem Motto "Visbek heute" haben sich die Dörfer Norddöllen und Astrup beim Festumzug präsentiert. In Norddöllen macht das Dorfleben "schön" und in Astrup gibt es etwas zu "tanken".
Großartige Festwagen und gut gelaunte Teilnehmer, von jung bis alt!! Eine unvergessliche Jubiläumsfeier!!








Corona – Schützenfest für 2020 abgesagt
Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus hat die Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup das Schützenfest für dieses Jahr abgesagt. Bereits jetzt sind alle öffentlichen Veranstaltungen für die nächsten Wochen verboten. Ob sich die Situation bis Mitte April bessert, ist heute noch nicht abzusehen. An Schützenfestvorbereitungen und Vorfreude ist auf jeden Fall im Moment nicht zu denken.
Alle weiteren Veranstaltungen rund um das Vereinsleben finden ebenfalls bis auf weiteres nicht statt.
Sanierung des Schützenplatzes
Sommer / Herbst 2020
Im Sommer 2020 konnte mit den ersten Arbeiten am Schützenplatz begonnen werden. Nach der Entsorgung der alten Betonoberfläche wurde der Unterboden entnommen und gegen tragfähigen Sand und Schotter für eine Pflasterung mit Betonsteinen ausgetauscht.
Zusätzlich wurden auf dem Schützenplatz alle notwendigen Anschluss- und Versorgungsleitungen eingerichtet, so dass eine oberirdische Verlegung der Leitungen zukünftig nicht mehr notwendig ist. Damit werden gefährliche Stolperfallen während des Schützenfestes vermieden.
Durch die Neupflasterung werden der gesamte Schützenplatz und die Schützenhalle barrierefrei zugänglich. Ferner werden unsere Schützenhalle und der gesamte Schützenplatz optisch durch ein ansprechendes und einheitliches Gesamtbild aufgewertet. Die Pflasterarbeiten sind jetzt fast abgeschlossen, so dass wir hoffentlich im kommenden Jahr den Schützenplatz in einigermaßen gewohnter Form nutzen können.
Der Vorstand bedankt sich recht herzlich für alle tatkräftigen Helfer!!!














2021 bis 2025
Die zweite Schützenfestabsage - Corona und unser Vereinsleben
Norddöllen, im März 2021
Seit etwas mehr als ein Jahr hat uns die Corona-Pandemie fest im Griff und unser Vereinsleben steht still. Wer hätte nach unserer Schützenfestabsage im März 2020 gedacht, dass wir ein Jahr später noch eine ähnlich schwierige Situation vorfinden würden. Kein Verein konnte im vergangenen Jahr wie gewohnt die Vereinsaktivitäten durchführen – öffentliche Veranstaltungen waren nicht erlaubt. Wir als leidenschaftliche Schützen und Schützenfestbesucher mussten auf unser Brauchtum und auf die fröhlichen Begegnungen im Festzelt verzichten. Das Jahr ohne Schützen- und Volksfeste stellte auch unsere Schausteller und Festwirte vor riesige Herausforderungen, da diese Branche besonders stark von der Pandemie betroffen ist.
Gerne hätten wir in diesen Wochen das Preisknobeln durchgeführt und die ersten Schützenfestvorbereitungen in den Angriff genommen. Doch die aktuelle Entwicklung der Corona-Situation lässt im Moment keine Planungen zu. Kontaktbeschränkungen, geschlossene Gastronomie, Virus-Mutationen, hohe Infektionszahlen und noch ausstehende Impfungen - Schweren Herzens müssen wir erneut das Schützenfest für April 2021 absagen. Aktuell ist auch noch nicht abzusehen, wann und in welcher Form unsere Vereinsaktivitäten wieder aufgenommen werden können.
Im April 2022 wird mit König Christian Marquardt endlich wieder Schützenfest gefeiert. So konnte Königin Marion Kurre von 2019-2022 regieren.
Königinnentreffen 2023
Am Samstag, den 16.09.2023 war es endlich wieder so weit. Alle ehemaligen Schützenköniginnen haben sich nach fünf Jahren wieder zu einem Königinnentreffen zusammengefunden. Mit dem Planwagen ging es zur Firma „Oldenburger Münsterland Pilze“. Nach der Kaffepause gab der Geschäftsführer, Matthias Surmann, eine Führung durch die Produktion und erklärte den Anbau von Champignons.
Insgesamt waren 27 Königinnen dabei, darunter auch Anni Kallage (Königin 1983) mit 92 Jahren als älteste Königin und die zweite Königin aus dem Jahr 1957, Ida Harting (91 Jahre). Beide wurden mit einem Blumenstrauß überrascht.
Die Königinnen hatten sehr viel Spaß – sowohl auf dem Planwagen als auch im Dorfhaus
vordere Reihe v.l.: Paula Themann, Anni Kallage, Ida Harting, Ursula Meyer, Anni Blömer, Hedwig Seeger hintere Reihe v.l.: Hildegard Kellermann, Michaela Mählmann, Gisela Mählmann, Barbara Marquardt, Brigitte Ripke, Claudia Meyer-Kuhlgatz, Regina Lübberding, Irmgard Lübberding, Christina Meyer, Elisabeth Schillmöller, Agnes Meyer, Franzi Scheele, Uschi Lübberding, Claudia Lübberding, Beate Scheele, Maria Frilling, Irmgard Scheele, Marion Kurre, Annegret Mählmann u. Bernadette Zurwellen
Königliches Treffen in Norddöllen-Astrup
Am Samstag, den 21.10.23 fand das erste Königstreffen der St. Hubertus Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup statt. Insgesamt haben 28 Könige teilgenommen. Mit dem Planwagen ging es nach Goldenstedt zur Firma Bergmann, wo Viktor Ripke die Gruppe durch die Produktionshallen führte. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging es zurück zum Dorfhaus Astrup. Mit 86 Jahren war Georg Wübbold der älteste Teilnehmer. Er war im Jahr 1965 Schützenkönig der Bruderschaft. Präsident Christian Meyer überreichte Georg einen kleinen Präsentkorb. Die Könige verbrachten noch gesellige Stunden im Dorfhaus. Damit war das erste Königstreffen eine rundum gelungene Veranstaltung.
Georg Wübbold, mit 86 Jahren der älteste Teilnehmer
sitzend v.l. Heinz Scheele, Aloys Werneke, Georg Wübbold, Clemens Themann, Josef Blömer, hinten vl. Heiner Mählmann, Martin Brink, Ludger Lübberding, Bernd Bischof, Theo Lübberding, Christian Meyer (als Präsident), Gerd Meyer, Josef Kellermann, Christian Marquardt, Georg Lübberding, Thomas Meyer, Burchard Meyer, Heinz Feldhaus, Clemens Frilling, Heinz Mekelnborg, Karl Meyer, Hans Kurre, Viktor Ripke, Benno Lübberding, Bernd Scheele, Bernd Thöle, Herbert Schillmöller, Marion Kurre, Andreas Mählmann
100 Jahre Vereinsleben in Norddöllen und Astrup -vom Radfahrer-Verein „Blaue Radler“ zur Schützenbruderschaft - Wir feiern 100 Jahre Vereinsleben in Norddöllen und Astrup.
In Norddöllen und Astrup gab es ab 1924 den Radfahrer-Verein „Blaue Radler“, der alljährlich ein Stiftungsfest feierte. Im Jahre 1936 gründeten die Dorfbewohner einen Schützenverein und feierten 1937 das erste Schützenfest. Der Verein wurde 1939 nach dem Kriegsbeginn aufgelöst. Im Jahr 1956 wurde ein neuer Schützenverein gegründet und im April 1956 das erste Schützenfest gefeiert. Zahlreiche Ereignisse und Erfolge des Vereins haben das Vereinsleben seither sehr geprägt.
Jutta Seeger ist Bezirkskönigin 2025
Gut vorbereitet und mit der Startnummer 8 ging Jutta in Begleitung von Schießmeisterin Hanna Niemann auf den KK-Stand. Drei Schuß „angestrichen“ - keine einfache Disziplin. Dann hieß es warten bis zur Siegerehrung, die gegen 23 Uhr stattfand. Mit 27 Ringe (3x9) wurde Jutta Bezirkskönigin vom Bezirk Vechta und verpasste nur knapp den Titel der LBZ-Königin. Hier setzte sich Michael Flatken aus Varrelbusch (ebenfalls 27 Ringe) durch. Die Freude bei den mitgereisten Döller Schützen war riesig. Mit dem Titel der Bezirkskönigin hat Jutta sich für das Bundeskönigsschießen in Mönchengladbach qualifiziert (19. – 21. September 2025). Der letzte Bezirkskönig unserer Schützenbruderschaft war Bernd Bischof (2007). Wir gratulieren Jutta zu diesem Erfolg und wünschen ihr schon jetzt viel Erfolg und Spaß in Mönchengladbach.
Bundesfest in Mönchengladbach - Jutta Seeger nimmt am Bundeskönigschießen teil
19.–20.September2025
Als Bezirkskönigin vom Bezirk Vechta hatte sich Jutta Seeger beim Landeskönigschießen in Kellerhöhe für das Bundeskönigschießen in Mönchengladbach qualifiziert. Bereits am Freitag machte sich Jutta mit 8 Begleitern auf den Weg. Mit dabei waren Marion und Hans Kurre, Marlies und Marcel Sieve, Christina Meyer, Hanna Niemann, Karin Seeger und Manuela Lübke. Am Samstag fand das Schießen um die Würde des Bundeskönigs 2025 auf dem Schießstand in Rheindalen statt. Nachdem Jutta ihre drei Schüsse (Disziplin KK-Angestrichen) abgegeben hatte hieß es warten bis zur Siegerehrung am Abend. Die Spannung war riesig. Doch leider hat Juttas das Ergebnis von 25 Ringe nicht ganz für einen Titel gereicht. Der Diözesankönig von Münster hatte 27 Ringe und der neue Bundeskönig glatte 30 Ringe (aus Aachen). Am frühen Sonntagmorgen haben sich noch drei weitere Schützen (Christian Meyer, Thomas Meyer und Josef Kellermann) auf den Weg gemacht, um am Festumzug durch die Innenstadt von Mönchengladbach teilzunehmen.Ob bei der Bekanntgabe der neuen Majestäten am Samstag, bei der Hl. Messe am Sonntag, dem Festumzug und in der ganzen Stadt – die Stimmung war einzigartig, voller Farben, Freude und Gemeinschaft – getreu dem Motto der Veranstaltung – bunt wie das Leben.Für unsere Königin Jutta, ihrem Mädels-Thron und Begleitern war es ein ereignisreiches, spannendes und lustiges Wochenende – es war eine Reise wert und wird noch lange in Erinnerung bleiben.
30 Jahre Schützenschwestern in Norddöllen-Astrup
30 Jahre voller Gemeinschaft, Kameradschaft und Zielwasser. Auf der Generalversammlung 1995 wurden die ersten 8 Frauen in den Verein aufgenommen, heute gehören über 50 Frauen zu der Schützenbruderschaft Norddöllen-Astrup. Was in diesen drei Jahrzehnten alles passiert ist, passt auf keine einzige Scheibe – so die Worte der Mannschaftsführerin Jutta Seeger. Man habe unzählige Stunden auf dem Schießstand bei Übungsabende verbracht, Siegerinnen geehrt, die erste Königin gekürt, Feste gefeiert und manchmal auch durchgemacht bis in die Morgenstunden. Doch was die Schützenschwestern besonders ausmache, sei nicht nur die Treffsicherheit, sondern der Zusammenhalt.
Präsident Christian Meyer sprach im Namen des Vereins ein herzliches Dankeschön aus. Ohne die Schützenschwestern sei der Verein nicht das, was er heute ist. Ein fester Bestandteil, eine echte Bereicherung und großes Vorbild für Jung und Alt. Durch Ehrgeiz, Disziplin und Teamgeist wurden zahlreiche sportliche Erfolge erzielt. Mit Gästen aus Visbek, Rechterfeld, Ellenstedt, Hagstedt-Halter und Langförden sowie dem Vorstand der Schützenbruderschaft wurde das Jubiläum in der Schützenhalle gefeiert.
Ein Gut Schuß auf 30 großartige Jahre - und auf viele weitere Jahre voller Gemeinschaft, sportlicher Erfolge und gemeinsamer Stunden.
2026 bis 2030


















